Selbstvertrauen ja – aber Mut fehlt

Manager zeichnen sich durch Selbstvertrauen und Begeisterungsfähigkeit aus. Sie sprechen über ihre Erfolge. Nur selten sprechen sie darüber, was sie aus Fehlern gelernt haben. Das ist generell ein kulturelles Defizit. Es führt auch dazu, dass der Mut zum Scheitern fehlt, man bevorzugt den sicheren Weg statt sich auf neues, unsicheres Terrain zu begeben. So manche Innovation wurde auf diese Weise schon begraben.

Mut schließt auch den Willen möglicherweise zu verlieren ein. Wir lernen nirgends über den Wert von Fehlern, von bewusstem Eingehen von Risken, von der Entscheidung ohne Sicherheitsnetz.

Michael Rittmeier  / pixelio.de

Michael Rittmeier / pixelio.de

Seth Godin fragt in seinem Blog ob Sie sich einen ängstlichen Trapezkünstler vorstellen können? Glücklicherweise gibt es den nicht. Ein Zögern beim Sprung von einem Seil zum anderen würde er nicht überleben. Und das ist genau das Ausschlaggebende ob Innovation in Organisation gelingt oder nicht. Gleichzeitig den Status quo aufrecht erhalten zu wollen und an etwas ganz Neuem zu arbeiten ist schmerzvoll und scheitert letztlich.

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Über Helga Stattler
Institut für Kunst und Wirtschaft

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