Wie Unternehmen mit Künstlern arbeiten

Darüber berichtet der Autor und Trainer Thorsten Blanke in seinem Buch „Unternehmen nutzen Kunst“. Im ersten Teil zeigt er nicht nur seine Erfahrung als Künstler sondern beweist auch seine Kompetenz in Beratung und Organisationsentwicklung. So kann er eine Brücke zwischen Kunst und Wirtschaft schlagen. Als Künstler hat er das mangelnde Vertrauen zwischen – wie er es nennt – den beiden Polen der Welt, hautnah erlebt. Dabei sind künstlerische Medien die ursprünglichsten Ausdrucksmittel des Menschen.

Als Berater sieht er Kunst als einen Spiegel, um Unausgesprochenes erfahrbar und Ungeahntes vorstellbar zu machen. Kunst ist keine Simulation, sie geschieht in Echtzeit. Die Wahrnehmung mit allen Sinnen eröffnet neue Perspektiven für Situationen und Probleme und kann damit Modell für die Alltagsanforderungen in Organisationen sein.

Wie Einsätze von Künstlern in der Praxis aussehen können, worauf zu achten ist und welche Ergebnisse man erzielen kann, ist im zweiten Teil mit zahlreichen Beispielen und in Interviews mit Unternehmern, Beratern und Künstlern beschrieben. Besonders interessant sind die Gespräche mit den Managern der Wilhelmi Werke AG, des dm-Drogerie Markts, der Würth GmbH und der VW Coaching GmbH.

Thorsten Blanke „Unternehmen nutzen Kunst“, Klett-Cotta, ISBN 3-608-94054-5).

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Über Helga Stattler
Institut für Kunst und Wirtschaft

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